Kassel, 10. März 2019. Die Kassel Huskies standen nach der Niederlage am Freitag in Pre-Playoff-Spiel 2 in Crimmitschau vor dem Eis, nur ein Sieg hätte sie in ein entscheidendes drittes Spiel gebracht. Cheftrainer Tim Kehler schickte das gleiche Team aufs Eis, das den Eispiraten vor zwei Tagen knapp unterlegen war.

Dort haderten die Schlittenhunde vor allem mit ihrer schwachen Chancenverwertung – zwei Tage später schien das Problem schnell ad acta gelegt: Meilleur mit einer schönen Einzelaktion (5.), Sylvestre eiskalt im Konter (6.) und erneut Meilleur per Rebound (10.) sorgten für eine schnelle 3:0-Führung.

Die Eispiraten brauchten einige Minuten, um den Schock zu verdauern, zeigten sich dann aber durch Talbot und Walsh brandgefährlich. Nachdem Michael Christ mit einem Bauerntrick noch den vierten Treffer verpasste, gelang den Eispiraten knapp zwei Minuten später der erste Torerfolg. Grygiel nahm eine von der hinteren Bande zu ihm springende Scheibe auf und besorgte den 1:3-Pausenstand aus Crimmitschauer Sicht.

Lange konnten sich die Westsachsen jedoch nicht über den Treffer freuen, denn die Huskies zeigten sich auch im Mittelabschnitt brutal effizient. Zunächst war es Richie Mueller, der in Überzahl aus seiner Lieblingsposition im linken Bullykreis stehend, den Puck zum 1:4 in die Maschen nagelte. Vier Minuten später zeigte Mueller einmal mehr seine Sprintqualitäten, lief allen Gegenspieler davon und packte den Hammer ein zweites Mal aus.

Eispiraten-Torhüter Kilar beendete damit seinen Arbeitstag, für ihn kam Sebastian Albrecht. Der hielt seinen Kasten knapp acht Minuten sauber, ehe Povorozniouk mit einem verdeckten Schuss das halbe Dutzend voll machte.

Spätestens jetzt plätscherte das Spiel dahin, da beide Teams wussten, dass die Entscheidung über den Einzug ins Playoff-Viertelfinale auf Dienstag vertagt wurde. Entsprechend fielen auch keine Tore mehr, die Huskies verdienten sich mit diesem 6:1-Erfolg das Preplayoff-Finale vor heimischer Kulisse.

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Steffen König
Pressesprecher