Sie haben es schon wieder getan: Zwei Tage nach dem 5:1-Heimerfolg gegen Ravensburg haben die Kassel Huskies einen weiteren Kantersieg eingefahren. 6:1 hieß es am Ende in Dresden. Durch eine rundum souveräne Leistung fuhren die Nordhessen einen auch in der Höhe verdienten Sieg ein.

Im ersten Drittel waren die Huskies die klar spielbestimmende Mannschaft. Bereits nach wenigen Sekunden verpasst Troy Rutkowski die Führung, als er die Scheibe aus zentraler Position aufs Tor brachte. Im weiteren Verlauf des Drittels hatten die Schlittenhunde durch Moser aus zentraler Position, Keussen mit Abschluss von der blauen Linie und Ryan Olsen, der bei einem Solo in letzter Sekunde gestört wurde, gute Einschussgelegenheiten, die aber alle ohne Erfolg blieben. Nach 18 Minuten wurde es dann das erste Mal vor dem Huskies-Tor gefährlich. Leon Hungerecker parierte einen Alleingang von Ex-Husky Kramer allerdings sehenswert. 53 Sekunden vor der ersten Pause fiel dann die hochverdiente Führung. Lois Spitzner schloss einen schnellen Angriff sehenswert in den Winkel zum 1:0 ab.

Nachdem die Nordhessen im ersten Abschnitt noch einige Chancen ausließen, drehte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler so richtig auf. Nachdem Denis Shevyrin die Scheibe eine gefühlte Ewigkeit im Dresdner Drittel behauptete legte er quer auf Dustin Reich, der die Scheibe zu seinem ersten Profitreffer über die Linie drückte (28.). Kurz darauf nagelte Ryan Olsen die Scheibe im Powerplay zum 3:0 unter die Latte. Vier Minuten vor Drittelende war der Kanadier auch am nächsten Tor beteiligt. Nachdem er sein Anspiel in der Offensivzone nach vorne gewann, spielte er direkt vor das Tor, wo Lois Spitzner goldrichtig stand und das vierte Kasseler Tor erzielte. Damit aber nicht genug: Nach wunderschöner Kombination über Troy Rutkowski und Vinny Saponari war es erneut Spitzner, der für die Huskies traf. In Überzahl machte der Stürmer damit seinen Hattrick perfekt.

Die Partie war somit bereits nach dem zweiten Drittel entscheiden. Im Schlussabschnitt war damit die Luft aus dem Spiel. In der 43. Minute waren die Schlittenhunde allerdings nochmals zur Stelle. Corey Trivino krönte seine starke Leistung mit seinem ersten Tor nach seiner langen Verletzungspause. Fünf Minuten später erzielte Mrazek für Dresden den Ehrentreffer und raubte dem starken Leon Hungerecker einen verdienten Shutout.

 

Foto: Julia Peter