Kassel, 14. Oktober 2020. Mit einem standesgemäßen 11:1 (5:0/4:0/2:1)-Sieg setzten sich die Kassel Huskies am heutigen Abend gegen die Oberliga-Mannschaft des Herforder EV durch. In der erneut vor leeren Rängen stattfindenden Partie, konnten die Nordhessen neben dem DEL-Gastspieler Moritz Müller auch auf die Dienste von Michael Burns zurückgreifen. Der Bruder von Husky Nathan Burns war zuletzt in der Oberliga für die Hannover Indians aktiv gewesen und erhält – zuvor wie Kristian Blumenschein – die Möglichkeit eines Tryouts.

Das Spiel lief von Anfang an nur in eine Richtung. Bereits wenige Sekunden nach dem ersten Bully flog die erste Scheibe in Richtung des Herforder Zerberus Kieren Vogel. Und der Abend des gebürtigen Düsseldorfers sollte erwartungsgemäß lang werden. Und ausgerechnet Neuzugang Moritz Müller trug sich als erster in die Liste der Torschützen ein. Granz hatte den Leihspieler der Kölner Haie mit einem scharfen Querpass perfekt in Szene gesetzt, so dass dessen Heimdebüt bereits nach acht Minuten als Erfolg gewertet werden durfte. Und auch ein anderer Neu-Husky setzte sich in Szene. Michael Burns, abermals von Granz bedient, zog mit Elan vor den Kasten Vogels und netzte zum 2:0 ein (9.). In der Folge kombinierten die Huskies gegen den klassentieferen Gegner nach Belieben. Cameron stellte in der 11. Minute auf 3:0, Luknowsky nach feiner Vorarbeit von Olsen auf 4:0 (12.). Und die Gäste aus Ostwestfalen? Die traten erstmals in der 14. Minute durch Importspieler Lalonde in Erscheinung. Doch Leon Hungerecker gab sich keine Blöße. Den Abschluss des ersten Drittels fand schließlich Ryon Moser mit seinem Treffer zum 5:0.

Im zweiten Drittel zeichnete sich das gleiche Bild ab. Die Huskies dominierten, die Herforder reagierten. Trivino stellte direkt nach Wiederbeginn aus dem Slot auf 6:0 (22.), ehe Olsen (30.), Spitzner (31.) und Shevyrin (31.) die Tore sieben, acht und neun markierten.

Im Schlussdrittel schonten die Nordhessen ihre Kräfte. Zwar schlug Trivino erneut unmittelbar nach Wiederbeginn zum 10:0 zu (42.), doch mit fortlaufender Spielzeit erarbeiteten sich die Gäste aus Herford immer mehr Spielanteile. Folgerichtig nutzten die Ice Dragons eine Unachtsamkeit im Spielaufbau der Nordhessen und erzielten in Person von Philipp Brinkmann den Ehrentreffer (51.). Abgerundet wurde die kurzweilige Partie von Brett Camerons Tor zum 11:1, der aus der Nahdistanz eine Vorlage von Moritz Müller über die Linie drückte (57.).