Mit einem Sieg beim Tabellennachbarn aus Weißwasser sind die Kassel Huskies am heutigen Freitag ins Wochenende gestartet. Entscheidenden Anteil am Auswärtssieg hatten neben Jerry Kuhn unter anderem Lois Spitzner und Ryon Moser, die beide ihre ersten Treffer als Huskies erzielen konnten.

Die Huskies kamen gut in die Partie und machten früh Druck auf den Lausitzer Goalie Mac Carruth. Doch wie schon in den vergangenen Spielen, gelang dem Gegner der erste Treffer. Joel Keussen hatte von der blauen Linie abgezogen, Jerry Kuhn auf dem falschen Fuß erwischt und Füchse-Stürmer Kuschel in optimale Position für den Führungstreffer gebracht – 1:0 (5.). Doch die Huskies blieben ihrer Linie treu, spielten zielstrebig nach vorne. Moser schaffte den Ausgleich in der Folge allerdings ebenso wenig wie Duffy, der in der 15. Minute gleich doppelt am Pfosten scheiterte. Doch bereits kurze Zeit später erlöste Lois Spitzner die Huskies-Fans. Der gebürtige Chemnitzer, der unter anderem den Nachwuchs der Lausitzer Füchse durchlaufen hatte, war gemeinsam mit Michi Christ im Konter enteilt und hatte in der 18. Minute per Rückhandschlenzer auf 1:1 gestellt.

Im zweiten Drittel rückte Jerry Kuhn in den Blickpunkt der 2.321 Zuschauer in Weißwasser. Gegen Mike Hammond rettete der Kasseler Zerberus zunächst im Spagat (21.), ehe er kurz darauf auch Mychal Monteiths Großchance zunichte machte (23.). Doch auch Carruth konnte sich auf der anderen Seite des Eises nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Walters (25.) und Dinger (29.) scheiterten jedoch genau wie zuvor ihre sächsischen Konterparts. Erst Ryon Mosers Energieleistung kippte die Partie zu Gunsten der Nordhessen. Erst hämmerte der gebürtige Kanadier den Puck an den Pfosten, schaltete jedoch nicht ab und besorgte Sekunden später die erste Huskies-Führung des Abends. Und beide Mannschaften hielten das Tempo hoch, agierten auf Augenhöhe. Während die Lausitzer ihrerseits beste Chancen auf den Ausgleich liegen ließen, machten es die Nordhessen besser. Im Powerplay kombinierten sich Dinger und Kirsch ins Drittel der Sachen, brachten Mueller in Position und der hatte kein Problem, die Scheibe vom linken Bullypunkt zum 1:3 in die Maschen zu jagen. Die Füchse ließen die Köpfe jedoch nicht hängen. Rob Farmer brachte seine Mannen kurz vor Drittelende auf 2:3 heran, als er eine Powerplay-Kombination der Sachen vollendete.

So blieb die Spannung im Schlussdrittel hoch. Und abermals konnten sich die Huskies auf ihren Goalie „Jerry“ Kuhn verlassen. Der Zerberus warf sich in unzählige Schüsse und hielt den Huskies-Schlitten auf Kurs. Und die Huskies-Stürmer überzeugten abermals mit gutem Timing. In der 50. Minute vollendete Kirsch einen blitzsauberen Konter mit Nebenmann Mueller zum vorentscheidenden 2:4. Den Füchsen rannte nun zusehends die Zeit davon. Michi Christ Treffer ins verwaiste Tor brachte schließlich den Endstand von 2:5 (60.).

Foto: Thomas Heide