Zum ersten Heimspiel der neuen Saison begrüßten die Kassel Huskies am heutigen Sonntag die Wölfe Freiburg. Nach der Auftaktniederlage am Frankfurter Ratsweg sollte gegen das Topteam aus dem Breisgau der erste Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht werden. 

Beide Mannschaften legten zunächst den Fokus auf die Offensive. Dabei wurden die Sturmreihen hüben wie drüben immer wieder zu Großchancen animiert. Doch sowohl Ben Meisner im Tor der Wölfe Freiburg als auch Leon Hungerecker als Zerberus der Huskies machten einen tollen Job. So scheiterten Breitkreuz auf Seiten der Nordhessen und Hult für die Breisgauer bereits in der ersten Spielminute. Noch während sich die Huskies durch längere Unterzahlphase kämpften, bot sich Ryon Moser die Möglichkeit auf die Führung, doch auch der Deutschkanadier vermochte Meisner nicht zu schlagen. Erst als sich alle Beteiligten auf ein Unentschieden zur Pause geeinigt hatten, schlugen die Huskies erfolgreich zu. Granz verfehlte mit einem Schlagschuss den Kasten, brachte Marcel Müller am langen Pfosten aber in optimale Position. Der 102-fache Nationalspieler hatte schließlich kein Problem die Scheibe am langen Pfosten über die Linie zu drücken (20.).

Im zweiten Drittel zeigten sich die Huskies dann deutlich verbessert in der Defensive. Auch die Ordnung im Spielaufbau düfte Huskies Coach Tim Kehler gefallen haben. Weiteren Ertrag sollten die Huskies jedoch nicht erzielen. Selbst eine zweiminütige 5-gegen-3-Überzahl vermochte nicht zur Absicherung des Ergebnisses beitragen. Immer wieder hielt Ben Meisner seine Mannen mit tollen Paraden in der Partie. Und die Wölfe? Die setzten immer wieder Nadelstiche – doch auch Leon Hungerecker präsentierte sich bis hier hin ohne Fehl und Tadel.

Das gleiche Bild setzte sich auch im Schlussdrittel fort, so dass sich bis in die Schlussminuten ein spannendes Spiel entwickelte. Schlussendlich behielten die Nordhessen aber das bessere Ende für sich. Leon Hungerecker avancierte mit seinem ersten Shutout der Saison zum Sieggaranten. In der Offensive durfte sich Marcel Müller das goldene Tor des Abends zuschreiben.