Huskies siegen nach 0:3-Rückstand

Im Nachholspiel des vierten Spieltags besiegten die Kassel Huskies am heutigen Abend den EV Landshut. Im Stadion am Gutenbergweg sah es zu Beginn der Partie nicht gut aus, doch mit Willen und Leidenschaft kämpften sich die Schlittenhunde von einem 0:3-Rückstand zurück in die Partie und gewannen schließlich beim Aufsteiger mit 3:4 (3:1/0:2/0:1).

Dabei bot sich den 2.453 Zuschauern am Landshuter Gutenbergweg vor allem im ersten Drittel ein wildes Spiel. Es waren es zunächst die Gastgeber, die den Ton angaben. Begünstigt durch eine doppelte Überzahl besorgte Robbie Czarnik mit einem Kracher von der blauen Linie das frühe 1:0 (3.). Und während die Huskies sich noch sammelten, schlugen die Niederbayern erneut zu. Topscorer Mathieu Pompei hatte die zu offensiv stehende Kasseler Deckung düpiert, war allein auf Hungerecker durchgestartet und hatte schließlich dem Kasseler Zerberus keine Chance gelassen – 2:0 nach nur sieben Minuten. Die Huskies antworteten mit wütenden Angriffen, doch weder Humphries (10.) noch Spitzner (14.) und Müller (15.) brachten die Scheibe an Jaro Hübl vorbei. In die Kasseler Drangphase hinein, erhöhten der EVL dann gar auf 3:0. Hungerecker war ein platzierter, aber eigentlich harmloser Versuch von Czarnik unter der Fanghand und damit ins Netz durchgerutscht (16.). Doch kurz vor Drittelende belohnten sich die Huskies für ihr Engagement. Mit guter Übersicht brachte Shevyrin die Scheibe zu Karachun, der am langen Pfosten Hübl zum 3:1 überwand (17.).

Im zweiten Drittel deutete sich schnell Besserung für die Nordhessen an. Ein Missverständnis zwischen Jaro Hübl und seinen Vorderleuten nutzte Alexander Karachun eiskalt aus und verwandelte ins verwaiste Tor zum 3:2 (25.). Und es kam noch besser! Vom Bully weg spitzelte wenig später Corey Trivino die Scheibe in den Torraum, wo sie auf glückliche Weise den Weg an Hübl vorbei zum 3:3 fand (29.). Doch auch die Gastgeber blieben gefährlich. Phillip Messing traf in der 32. Minute das Lattenkreuz, Pompei und Czarnik scheiterten kurz darauf am tadellosen Hungerecker.

Im Schlussdrittel drängten vor allem die Huskies auf die Entscheidung, doch vorerst sollte das niederbayrische Bollwerk halten. Karachun (42.), Spitzner (44.), Dinger (46.) und Valentin (51.) vergaben beste Möglichkeiten. Besser machte es dann Nathan Burns, der frei im Slot stehend Hübl zum 3:4 überwand (53.). Landshut bäumte sich nochmal auf, doch schlussendlich ohne Erfolg.