Kassel, 8. September, 2019. Fünf Tage vor dem Start in die DEL2-Saison 2019/20 empfingen die Kassel Huskies am heutigen Abend die niederländische Mannschaft der Tilburg Trappers. Die Mannschaft von Cheftrainer „Bo“ Subr, die seit 2015 in der deutschen Oberliga antritt und dort in den vergangenen Jahren drei Meistertitel feiern durfte, sollte ein letzter Prüfstein vor dem Hessenderby am 13. September sein.

Die Huskies wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und prüften Ian Meierdres im Kasten der Trappers bereits früh. Doch nach fünf Minuten Meierdres erstmals geschlagen. Nathan Burns hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und Landsmann Ben Duffy am langen Pfosten erspäht. Duffy hatte folglich keine Probleme zum 1:0 einzunetzen (5.). Und die Huskies behielten den Fuß auf dem Gaspedal. Zunächst entschärfte Meierdres gegen Duffy und Moser im Break (9.), doch als Corey Trivino frei im Slot einen Rebound ergatterte, erhöhten die Huskies folgerichtig 2:0 (10.). Den perfekten Abschluss für ein unterhaltsames erstes Drittel fanden Stephan Tramm und Alex Karachun, die jeweils in der 15. Spielminute per Doppelschlag auf 3:0 bzw. 4:0 stellten.

Im zweiten Drittel kamen die Gäste aus den Niederlanden besser in die Partie und erarbeiteten sich ihrerseits erste Chancen. Die Huskies besannen sich auf das Konterspiel. Während Bettahar zunächst im Break noch seinen Meister in Meierdres fand (22.), überwand Richie Mueller den Trappers-Zerberus drei Minuten später sehenswert durch die Beine zum 5:0. Das halbe Dutzend voll machte abermals Ben Duffy in der 33. Spielminute. Im Konter mit Moser hatte sich der Kanadier ins Tilburger Drittel kombiniert und zum 6:0 vollendet. Und die Gäste aus der Oberliga? Die hatten ihrerseits durch Kevin Bruijsten die Chance auf den Ehrentreffer, doch Jerry Kuhn stellte sich dem entgegen. Einen Wermutstropfen hatten die Huskies jedoch noch zu verkraften. Nach einem Check des Tilburger Verteidigers Van Gestel musste TryOut-Spieler Mario Scalzo verletzt in die Kabine und konnte am weiteren Spielgeschehen nicht mehr teilnehmen.

Mit der beruhigenden Führung im Rücken, ließen es die Nordhessen im Schlussdrittel ruhiger angehen. Tim Kehler orderte Backup Leon Hungerecker ins Kasseler Gehäuse und verschaffte dem Zerberus vor Saisonstart noch etwas Spielpraxis. Tore sollten allerdings auf keiner Seite mehr fallen.