Kassel, 19.01.2020. Über lange Zeit waren die Huskies die bessere Mannschaft, hatten ein klares Chancenplus, doch mussten sich am Ende effektiveren Freiburgern mit 2:4 geschlagen geben. Tore von Humphries und Carroll waren am Ende zu wenig.

Die Huskies starteten vor 2713 Zuschauern mit fast demselben Personal wie am Freitag beim Derby in Frankfurt. Einzig auf der Torhüter-Position gab es einen Wechsel. Für Jerry Kuhn stand diesmal Leon Hungerecker zwischen den Pfosten.

Den Start ins Spiel erwischten die Nordhessen, wie vor zwei Tagen, gut und spielten sich einige Male im Drittel der Gäste fest. Auch in einer Überzahl zwischen den Minuten vier und sechs konnten sich die Huskies durch Duffy und Kirsch einige gute Gelegenheiten herausspielen. Letztlich fanden sie aber immer in Wölfe-Goalie Ben Meisner ihren Meister. In der achten Minute fand die Scheibe dann zum ersten Mal den Weg über die Torlinie. Doch dies auf der Kasseler Seite. Scott Allen zog von der rechten Seite ab und Leon Hungerecker rutsche die Scheibe durch. In Folge drängten die Huskies auf den Ausgleich, mussten aber zwei Minuten vor der ersten Pause einen weiteren Treffer hinnehmen. Einen Saaykan-Schuss rutsche Hungerecker erneut durch und brachte die Gäste aus dem Breisgau mit 2:0 in Front.

Nach der eiskalten Dusche im ersten Abschnitt, waren die Schlittenhunde auf Wiedergutmachung aus. Dabei wurden sie gestützt von Jerry Kuhn, der ab dem zweiten Drittel für Hungerecker das Kasseler-Tor hütete. Die erste Chance des Mittelabschnitts hatten aber die Gäste. Ein zentraler Allen-Schuss klatsche an die Querlatte (25.). Zwei Minuten später konnten die Huskies dann erstmals jubeln. Als gerade eine Strafe gegen die Wölfe abgelaufen war zog Justin Kirsch von der blauen Linie ab, Spencer Humphries hielt die Kelle rein und stellte auf 1:2. Doch nur vier Minuten später stellten die Breisgauer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Scott Allen traf aus zentraler Position unhaltbar für Kuhn in den Winkel. Wiederum nur zwei Minuten später fanden die Huskies wieder den Weg auf die Anzeigetafel. Diesmal fälschte Austin Carroll einen Shevyrin-Schuss stark vor Meisner ab und stellte auf 2:3 aus Kasseler Sicht (33.). In den letzten Minuten des zweiten Drittels hatten die Huskies gegen immer tiefer stehende Gäste noch einige Chancen auf den Ausgleich. Die beste vergab Mario Scalzo, als er freistehend einen Mitspieler anschoss (34.).

Der letzte Abschnitt gehörte dann fast nur den Nordhessen. Wütend anrennende Huskies hatten durch Trivino, Carroll und Heinrich einige Gelegenheiten auf den Ausgleich. Haarscharf wurde es in der 44. Minute, als Ben Duffy einen Abpraller nur Zentimeter am Pfosten vorbei setzte. Weitere Ausgleichschancen durch Müller, Shevyrin und Duffy hatten meist bei Ben Meisner. Auch einen Huskies-Auszeit 1:22 Minuten vor dem Ende und das Herausnehmen von Jerry Kuhn zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ganz im Gegenteil nutze Chris Billich einen Konter und schob ins leere Tor zum 2:4 Endstand ein (58.).

Im aktuellen Terminhatz geht es für Tim Kehler und seine Mannschaft bereits wieder in zwei Tagen weiter. Dann steht am Dienstag ab 19:30 Uhr das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt auf dem Programm. Für die Huskies ist dies die direkte Chance zur Revanche nach der 3:4-Niederlage am Freitag in Südhessen. Karten für das Hessenderby gibt es noch im Onlineshop, im VVK und an Abendkasse, sowie im Fanshop.