Kassel, 17. Februar 2019. Mit einem Erfolg bei den Heilbronner Falken wollten die Kassel Huskies am 48. DEL2-Spieltag das Heimrecht in den Pre-Playoffs manifestieren. Ohne den für Wolfsburg spielenden Alex Karachun und Sam Povorzniouk, dafür aber mit Verteidiger Neil Manning erspielten sich die Huskies bereits in der ersten Spielminute die erste Tormöglichkeit, die Falken-Torhüter Pantkowski gegen Carciola aber vereitelte.

Danach sahen sich die Schlittenhunde aber zunächst in der Defensive wieder. Nach Muellers Strafzeit nahm vor allem Ex-Husky Derek Damon das Kasseler Gehäuse aufs Korn, einmal scheiterte am Gestänge, zwei Mal an Jerry Kuhn. Nach Chancen durch Ledlin (6.) und Mueller (13.), die in beiden Fällen bei Pantkowski endeten, erhielten die Huskies in Überzahl die Möglichkeit auf die Führung.

Doch wie schon in den letzten Spielen präsentierte sich das Kasseler Powerplayspiel zu harmlos. Zunächst blieb eine 47-sekündige doppelte Überzahlphase ungenutzt. Nach Bettahars überhartem Einsteigen gegen Heinrich agierten die Schlittenhunde sogar fünf Minuten am Stück in Überzahl. Außer eines Trivino-Pfostentreffers kam jedoch wenig Torgefahr zustande und anstatt des eigenen Führungstreffers fiel das Tor auf der Gegenseite. Einen Konter verwertete Gibson zur 1:0-Falkenführung (20.).

In der 24. Spielminute mussten die Huskies den nächsten Nackenschlag verkraften, Markus Eberhardt netzte trocken zum 2:0 ein. In der Folge erspielten sich die Huskies zwar Einschusschancen, die Abschlüsse waren jedoch nicht zwingend genug bzw. wurden von Mirko Pantkowski sicher pariert. So leicht das Toreschießen noch am Freitag gegen Bayreuth fiel, so schwer taten sie sich heute. Nach 34 Minuten ließen sich die Schlittenhunde den nächsten Gegentreffer einschenken. Derek Damon marschierte in Falken-Überzahl über die rechte Angriffsseite vors Tor und erhöhte auf 3:0.

Im letzten Drittel plätscherte das Spiel weitestgehend vor sich hin, Muellers Treffer zum 3:1 in der 59. Minute sollte nur noch Ergebniskosmetik bedeuten.