Kassel, 13. Dezember, 2019. Freitag der 13. – ein echter Pechtag für die Huskies. Am Freitagabend gab es vor 2904 Zuschauern ein 2:6 gegen die Eispiraten Crimmitschau. Für Kassel trafen Corey Trivino und Michi Christ.

Kassel startete mit Jerry Kuhn im Tor und ohne die angeschlagenen Spencer Humphries und Patrick Klöpper – und mit mächtig Spielfreude und Zug zum Tor. Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da verloren die Gäste im Vorwärtsgang den Puck, Corey Trivino startete durch und ließ Michael Bitzer im Tor der Gäste lässig-cool aussteigen. 1:0, ein Start nach Maß also für Kassel. Doch: Es dauerte abermals nur zwei Minuten, ehe die Gäste ausgleichen konnten. Crimmitschau fährt einen schnellen Angriff über die linke Seite, scharfer Pass vor Kuhns Kasten und David Kuchejda muss nur den Schläger hinhalten – 1:1 (4.).

Danach verloren die Huskies ein bisschen von dem Schwung, der sie zu Spielbeginn so überlegen wirken ließ. Und als Austin Carroll fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels mit 2+2 Strafminuten (Stockschlag und reklamieren) in die Kühlbox geschickt wurde, waren die Gäste dem 2:1 näher als die Huskies. Kuhn konnten jedoch das 1:1 bis zur Pause festhalten.

Intensives Spiel mit Toren auf beiden Seiten

Das Mitteldrittel begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Alexander Karachun arbeitete sich direkt vor Bitzers Kasten an die Scheibe und diese zappelte in der Folge auch im Netz. Doch nach Sichtung des Videobeweises entschied Schiedsrichter Göran Noeller, dass der Puck regelwidrig über die Linie gekickt wurde – kein Tor. Effektiver machten es die Gäste. Nachdem Jerry Kuhn im Getümmel vor seinem Kasten seinen Schläger verloren hatte, hielt Crimmitschaus Adrian Grygiel mit Wucht drauf und ließ dem schlägerlosen Torhüter keine Chance (25.). 1:2, jetzt wurde die Partie bissiger. Die Nickligkeiten nahmen zu, kein Team gab auch nur einen Zentimeter Eis kampflos auf. Und die Huskies belohnten sich für ihre intensive Arbeit. Nourredine Bettahar bediente nach 30 Minuten den völlig freistehenden Michi Christ im Slot vor dem Gästetor und die Nummer 13 der Huskies hatte Zeit zu zielen und den Ausgleich zu besorgen. 2:2, mit einem Remis ging es in den finalen Abschnitt.

Frühes Gegentor im letzten Durchgang leitet Niederlage ein

Das dritte Drittel versprach also spannend zu werden. Bitter war jedoch, dass es nach nur zwei Minuten im finalen Durchgang 2:3 aus Sicht der Hausherren stand. Carl Hudson hatte knapp vor der blauen Linie einfach mal abgezogen und der Puck rauschte zur Gäste-Führung ins Netz. Jetzt mussten die Huskies voll auf Offensive umschalten, versuchen die Gäste-Defensive zu knacken. Doch statt des Ausgleichs gab es die kalte Dusche: Ex-Husky Dominic Walsh traf nach 53 Minuten zum 4:2 für die Gäste. Jetzt lief Kassel nicht nur die Zeit davon, sie hatten beim 2:5 durch Patrick Pohl in der 56. Minute auch noch Pech.

Letztlich brachten weder die Herausnahme des Torwarts und eine Überzahl kurz vor Ende etwas für Kassel ein, stattdessen traf Kuchejda zum 2:6-Endstand ins leere Tor – die zweite Heimniederlage der Saison war perfekt.

Sonntag gleich wieder gegen Crimmitschau – Samstag Autogrammstunde

Bereits am Sonntag geht es mit einem Auswärtsspiel in Sachsen weiter. Gegner sind dann erneut die Eispiraten. Erstes Bully ist um 17 Uhr. Am kommenden Freitag spielen die Huskies in Weißwasser, erst am Sonntag, 22. Dezember, ist wieder Heimspielzeit: Dann gastieren die Eislöwen Dresden in der Eissporthalle (18.30 Uhr). Tickets dafür gibt es HIER.

Am morgigen Samstag (14-15 Uhr) sind einige Spieler der Kassel Huskies bei unserem Partner Möbel Bolte in Vellmar und werden dort für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen.