Dritter Sieg gegen Bad Tölz in gut vier Wochen! Die Kassel Huskies haben auch das dritte Spitzenspiel gegen die Tölzer Löwen für sich entscheiden können. Nach einem fast perfekten Auswärtsspiel siegte das Team von Trainer Tim Kehler mit 4:0. Jerry Kuhn feierte seinen dritten Shutout der Saison.

Nach einem Abtasten zu Beginn fanden die Schlittenhunde mehr und mehr in die Partie. In der sechsten Minute verzeichnete Oliver Granz den ersten gefährlichen Abschluss. Kurz darauf verpasste Marc Schmidpeter nach Bully vor dem Löwen-Tor. Ganze zehn Minuten dauerte es dann bis zu den nächsten Gelegenheiten. Erst war es Denis Shevyrin, der einen Konter freistehend nicht verwerten konnte, dann hatte wiederum Schmidpeter nach gewonnenem Bully eine Abschlussgelegenheit. Doch erneut fand er seinen Meister in ECT-Goalie Franzreb. So ging es torlos in die erste Pause.

Zu Beginn des Mittelabschnitts änderte sich das Spiel kaum. Die Huskies waren die aktivere Mannschaft, verpassten es aber aus ihren Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Nach einer Löwen-Chance für Mario Lamoureux fiel dann endlich der erste Treffer des Spiels. In Überzahl nagelte Ryan Olsen die Scheibe per One-Timer in die Maschen. Franzreb hatte beim Geschoss des Kanadiers keine Abwehrchance. Fortan kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel, bedingt durch drei Überzahlsituationen. Bei den Chancen den Oberbayern war aber jeweils bei Jerry Kuhn Endstation.

Auch im Schlussdrittel knüpften die Nordhessen an die starke Leistung an. Einen Abpraller von der Bande brachte Olsen aufs Tor, ohne für allzu viel Gefahr zu sorgen. Dies änderte sich kurze Zeit später. Nach einem Gewühl hinter dem Tor kommt die Scheibe an die blaue Line auf die Kelle von Derek Dinger. Der Verteidiger, ähnlich wie am Samstag gegen Landshut, brachte sie einfach mal aufs Tor. Franzreb rutschte der Puck unter dem Arm durch – 2:0 aus Huskies-Sicht (44.). Infolgedessen waren die Tölzer sichtlich um eine Antwort bemüht. Doch stets fanden sie ihren Meister im hervorragend aufgelegten Jerry Kuhn. Der Huskies-Zerberus war sowohl bei einem Querpass vor seinem Tor, einem gefährlichen Schuss aus dem Slot und einem Abschluss von Pfleger zur Stelle. Genau in diese Druckphase der Gastgeber schlugen die Schlittenhunde eiskalt zu. Nachdem zunächst Moser an Franzreb scheiterte, schob Lois Spitzner den Rebound zum 3:0 über die Linie. Fünf Minuten vor dem Ende sorgten die Huskies somit für die Entscheidung im Spitzenspiel. Drei Minuten vor dem Ende erhöhte Brett Cameron dann sehenswert zum 4:0 Endstand.