Auch im zweiten Auswärtsspiel binnen 48 Stunden mussten sich die Huskies geschlagen geben. Beim EHC Freiburg verloren die Nordhessen am heutigen Abend mit 4:5 n.P. (1:2/2:2/1:0/0:0/0:1), bleiben jedoch weiter Spitzenreiter der DEL2.

Vor 2.021 Zuschauern in der Echte Helden Arena kamen die Hausherren besser in die Partie. Begünstigt durch ein frühes Powerplay erarbeiteten sich Linsenmaier (5.) und Pageau (7.) beste Chancen, doch Leon Hungerecker stand einer frühen Freiburger Führung im Weg. Besser machten es zunächst die Huskies. Gleich im ersten Überzahlspiel bekam Topscorer Justin Kirsch im hohen Slot etwas zu viel Platz, nahm Maß und jagte den Puck an Ben Meisner vorbei in die Maschen (8.). Die Wölfe ließen sich jedoch nicht beirren und spielten weiter offensiv nach vorne. Belohnt wurden sie in der Folge durch Scott Allen und Jake Ustorf, die in der 12. und 13. Minute per Doppelschlag die Freiburger Führung besorgten.

Im zweiten Drittel dominierten die Huskies. Bereits kurz nach Wiederbeginn hatte abermals Kirsch die beste Chance auf den Ausgleich, vergab jedoch aus nächster Nähe (21.). Doch die Schlittenhunde blieben dran. Kurz darauf erkämpfte Trivino einen verloren geglaubten Puck und Torjäger Alexander Karachun spitzelte die Scheibe an Meisner vorbei zum 2:2 (26.). Doch plötzlich erlangten die Gastgeber wieder Oberwasser. Mit eiskalter Effizienz traf Marvin Neher vom linken Bullypunkt zum 3:2 (31.) ehe Greg Saakyan einen unglücklichen Abpraller von Hungerecker gar zum 4:2 verwertete (35.). Doch auch die Huskies waren ihrerseits nicht um eine Antwort verlegen. Quasi im direkten Gegenzug besorgte Eric Valentin mit seinem ersten Saisontreffer das 4:3 (35.).

Im letzten Drittel warfen die Schlittenhunde alles in die Waagschale, doch Muellers (41.), Trivinos (42.), Kirschs (51.) und Karachuns (52.) Versuche fanden nicht den Weg ins Netz. So bedurfte es beim 4:4 Ausgleich der Mithilfe des Freiburger Schlussmanns. Der sonst tadellose Meisner hatte die Scheibe passgenau auf Muellers Kelle gespielt, der zu Karachun abgelegt, von wo aus die Scheibe ihren Weg ins Netz fand. Weitere Möglichkeiten zum Jubeln waren den Kasseler Fans jedoch nicht vergönnt. Freiburg erkämpfte sich zunächst die Verlängerung, dann das Penaltyschießen. Hier hatten die Breisgauer schließlich dank des Treffers von Cam Spiro das bessere Ende für sich.

 

Bild: Achim Keller