Die Kassel Huskies sind momentan scheinbar nicht zu stoppen. Auch das achte Spiel in Serie konnte die Mannschaft von Trainer Tim Kehler für sich entscheiden. 4:2 hieß es am Ende aus Sicht der Nordhessen.

Das erste Spiel des neuen Jahres bot den Kassel Huskies gleich ein Spitzenspiel. Denn mit den Ravensburg Towerstars gastierte der Tabellenzweite in Nordhessen. Die Schlittenhunde gingen leicht verändert in das Duell mit den Oberschwaben. Sowohl Nathan Burns als auch Ryan Olsen, der für den leicht angeschlagenen Brett Cameron ins Team rückte, feierten ihr Comeback nach Verletzungspause.

In einer hochklassigen Partie waren es die Gäste, die die ersten Akzente setzten. Auch bedingt durch eine frühe Überzahl machten die Towerstars Druck auf das von Jerry Kuhn gehütete Kasseler Tor. Nach sieben Minuten gab Corey Trivino dann den ersten Kasseler Warnschuss ab, kurze Zeit später hatte Clarke Breitkreuz die zweite Kasseler Gelegenheit. In der 13. Minute verpasste Lukas Laub die bis dato beste Einschussmöglichkeit. Nach schnellem Antritt über die rechte Seite rutsche sein Schuss zwar unter EVR-Goalie Langmann hindurch, allerdings auch knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später machte es Troy Rutkowski aus Kasseler Sicht besser. Der Verteidiger bekam im Offensivdrittel viel Platz und wusste dies mit einem feinen Handgelenksschuss zum 1:0 zu nutzen (15.). Doch die Führung hielt nicht lange: In Towerstars-Überzahl lenkte Andreas Driendl die Scheibe nach scharfem Czarnik-Pass zum 1:1 in die Maschen (17.). Kurz vor Drittelende zeigten dann auch die Gastgeber, dass sie Powerplay können. Nach Vorarbeit von Rutkowski drosch Lois Spitzner die Scheibe aus dem linken Halbfeld ins Tor – 2:1 (19.). Die Huskies beendeten das erste Drittel somit bestmöglich.

Und auch der Start ins Mitteldrittel verlief aus Kasseler Sicht optimal. Nach gut einer Minute tankte sich Corey Trivino durch und schloss seinen Alleingang durch die Beine von Langmann zum 3:1 ab (21.). In einem fortan eher ausgeglichenen Spiel verpassten es die Ravensburger den Rückstand zu verkürzen. Erst behielt Jerry Kuhn bei einem Gewühl vor seinem Kasten die Übersicht, dann rettete der Kasseler Schlussmann mehrfach sehenswert gegen Hospelt und Pompei (31.). Nach diesen Chancen für die Oberschwaben waren es dann aber die Huskies, die in der 33. Minuten den nächsten Treffer erzielten. Durch einen sehenswerten Rückhand-Treffer markierte Philippe Cornet nicht nur seinen vierten Saisontreffer im vierten Spiel, sondern beendete auch den Arbeitstag von Jonas Langmann. Olafr Schmidt kam für ihn ins Gäste-Tor. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.

Das Schlussdrittel war geprägt von defensiv starken Huskies, die wie bei den Siegen in Kaufbeuren und Freiburg keinen Zweifel am nächsten Erfolg aufkommen ließen. Marc Schmidpeter verpasste per Alleingang sogar das 5:1. Olivier Hinses Treffer zum 4:2 13 Sekunden vor dem Ende war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Ausruhen auf dem nun achten Sieg in Serie können sich die Kassel Huskies aber nicht. Bereits am Dienstag steht die nächste Partie auf dem Plan. Dann ist ab 19:30 Uhr der EVK Kaufbeuren in der Kasseler Eissporthalle zu Gast