Kassel, 24. Juni 2019. Über die Sommerpause stellen die Kassel Huskies immer wieder ihre Neuzugänge für die kommende Saison in Sommerinterviews vor. Diesmal befragte Martin Milbredt aus dem Medienteam der Huskies Ryon Moser:

Ryon, wo erreichen wir dich denn gerade und wie verläuft dein Sommer bisher?
Im Moment befinde ich mich zuhause in Calgary. Mein Sommer ist bisher sehr schön, ich verbringe viel Zeit mit der Familie und mit Freunden und bereite mich auf die kommende Saison vor.

Du bist in der Kleinstadt Alliston, ca. 90 Minuten außerhalb von Toronto geboren. Wie kommt es, dass du während deiner Juniorenzeit im 3000 Kilometer entfernten Lethbridge gespielt hast?
Ich bin in Alliston geboren und in einem Nachbarort namens Tottenham aufgewachsen. Dort habe ich dann bis zu meinem zehnten Lebensjahr gewohnt. Im Jahr 2002 ist meine Familie aufgrund des Berufes meines Vater nach Calgary gezogen. Seit dieser Zeit ist Calgary mein Zuhause.

Dann kannst du ja nur ein Toronto Maple Leafs oder Calgary Flames Fan sein, oder?
Ich war tatsächlich bis zu meinem zwölften Lebensjahr ein Maple Leafs Fan, aber in Calgary liebt natürlich jeder die Flames. Als die Flames im Jahr 2004 ihre überragenden PlayOffs gespielt haben und die ganze Stadt vollkommen aus dem Häuschen und in ihre Mannschaft verliebt war, musste ich einfach auf den Flames-Zug aufspringen. Seitdem bin ich also ein Calgary Flames Fan.

Hattest du während deiner Kindheit auch einen Lieblingsspieler, zu dem du aufgeschaut hast?
Ja, das war Joe Sakic. Er war schon immer ein hervorragender Spieler mit einem super Handgelenkschuss und immer, wenn es wirklich darauf an kam, konnte er nochmal eine extra Schippe drauflegen und Spiele entscheiden. Diese Eigenschaft mochte ich immer besonders an ihm.

Wer war dein bester Mitspieler und wer dein bester Gegenspieler?
Ich glaube der beste Mitspieler müsste der Schweizer Verteidiger Luca Sbisa gewesen sein. Es war in meiner Rookie Saison in Lethbridge und er hatte bereits an die 50 NHL Spiele gespielt bevor er zurück in die WHL geschickt wurde. Er war während dieser Zeit wirklich dominierend. Ich habe sowohl bei den Schülern als auch bei den Junioren gegen Ryan Nugent-Hopkins gespielt und er war der beste Spieler gegen den ich je gespielt habe.

Was waren deine Gründe dich im Frühjahr für die Huskies zu entscheiden? Kennst du bereits Trainer Tim Kehler oder Spieler aus dem Kader?
Ich habe einfach den Eindruck gehabt, dass Kassel für mich das beste Angebot bietet. Die Huskies haben in der Vergangenheit die Liga gewonnen und ich möchte Teil einer so erfolgreichen Mannschaft sein. Wenn ich mir dann den Kader kommende Saison anschaue, dann glaube ich, dass wir eine klasse Mannschaft haben werden. Ich konnte Tim schon mal kurz beim U17 Alberta Camp kennen lernen, als er damals der Cheftrainer dieser Mannschaft war. Meine zukünftigen Mitspieler kenne ich noch nicht persönlich, aber ich habe schon in den Junioren gegen den ein oder anderen gespielt.

Wie lauten deine Ziele für die kommende Saison?
Das größte Ziel wäre natürlich der Gewinn der Meisterschaft. Ich persönlich möchte gerne die ganze Saison hart arbeiten, der möglichst beste Spieler für meine Mannschaft sein und mich im Vergleich zur letzten Saison verbessern.

Die letzte Spielzeit war deine erste richtige Spielzeit in Europa. Wie verlief diese Erfahrung? Was hat dir besonders gut gefallen an Deutschland und welche Dinge aus Kanada hast du am meisten vermisst?
Die letzte Saison war eine sehr gute Erfahrung für mich. Es war ja auch mein erstes Jahr als Profi, daher gab es natürlich Auf und Abs. Ich habe sehr viel auf und neben dem Eis gelernt. Am besten hat mir hierbei gefallen, eine neue Kultur kennenzulernen, eine neue Sprache zu lernen und neues Essen auszuprobieren. Auch auf der größeren Eisfläche zu spielen und die tolle Atmosphäre bei den Heimspielen mit singenden Fans kennenzulernen, war großartig. Am meisten vermisst habe ich eigentlich meine Familie, Freunde und meinen Hund. Aber dank der modernen Technologien heutzutage kann man sie ja anrufen und sogar über Facetime auch sehen.

 

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Foto: Stephan Eckenfels