Mit dem Kanadier Brett Cameron haben die Kassel Huskies die dritte von insgesamt vier Importstellen für die kommende Spielzeit besetzt. Cameron verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

23 Scorerpunkte (11 Tore, 12 Vorlagen) sammelte Cameron vergangene Saison in nur 29 Spielen. Dabei hatte der Stürmer es im letzten Jahr nicht leicht: Im Saisonverlauf wurde er immer wieder von Verletzungen gestoppt, was es ihm erschwerte, sein volles Potenzial zu entfalten. Dennoch zählte der 31-Jährige bereits zu den gefährlichsten Akteuren im Team von Tim Kehler.

Sein bestes Saisonspiel hatte Cameron wohl beim grandiosen 7:0 Derbysieg gegen die Löwen Frankfurt. Mit zwei Toren hatte er seinen Anteil am höchsten Derbyheimsieg der Kasseler Eishockeygeschichte. Aber auch in Bayreuth zeigte der Rechtsschütze mit einem herrlichen Doppelpack sein Können.

Der körperlich starke Außenstürmer wechselte vergangenen Sommer aus der zweiten Schweizer Liga zu den Huskies. In der Schweiz war er für zwei Jahre aktiv und stellte seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis. Zuvor sammelte der in Edmonton, Alberta geborene Cameron bereits für zwei Jahre in Norwegen erste Erfahrungen in Europa. Nun geht es für Cameron, der vom langjährigen Huskies-Partner Volkswagen Original Teile Logistik präsentiert wird, in sein zweites Jahr in Nordhessen.

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Brett ist ein hervorragender Torjäger. Und das hat er schon mehrfach deutlich bewiesen. Wir sind uns sicher, dass er kommende Saison ein sehr wichtiger Spieler für uns sein wird. Seine Qualitäten vor dem gegnerischen Tor sind unumstritten.“

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Wir freuen uns, Brett für ein zweites Jahr zurückzuhaben. Trotz einer leider verletzungsreichen ersten Saison hat er gezeigt, dass er auf allen Seiten des Eises ein dominanter Spieler sein kann. Brett ist sehr verantwortungsbewusst, gibt nie nach und ist schwer zu bespielen. Außerdem ist er ein großartiger Anführer in unserer Kabine.“

Brett Cameron: „Meine Familie und ich freuen uns sehr, in Kassel zu bleiben. Im letzten Jahr haben wir uns in die tolle Stadt mit den netten Menschen und dem exzellenten Club verliebt. Ich freue mich darauf, dem Team zu helfen eine Meisterschaft zu gewinnen, denn wir haben noch einige unerledigte Aufgabe. Dazu freue ich mich sagen zu können, dass ich wieder gesund bin und mich seit Dezember nicht mehr so ​​gut gefühlt habe. Ich kann es kaum erwarten, endlich vor den fantastischen Fans in der Eissporthalle zu spielen!“