Spielbericht

Comeback im Schlussdrittel: Huskies unterliegen Steelers nach Verlängerung

Nachdem vor Spielbeginn die Vertragsverlängerung von Tyler Benson verkündet worden war, erwischten die Huskies das bessere Anfangsdrittel und gingen nach Powerplaytreffern von Wilde und Valenti mit einer 2:1-Führung in die erste Pause. Mit drei Treffern im Mittelabschnitt drehten die Steelers die Partie auf 2:4. Die Schlittenhunde sorgten durch Tore von Braun und Garlent für die Verlängerung, in welcher sich aber die Steelers den Zusatzpunkt sicherten.

Mit dem Abtasten verschwendeten beide Teams wenig Zeit. Keine drei Minuten dauerte es, ehe die Huskies zum ersten Mal in der Unterzahl agieren mussten. Sie überstanden die Situation aber genau wie die Steelers direkt im Anschluss ihre erste Unterzahlsituation überstanden. Nicht überstanden taten die Gäste hingegen das zweite Huskies-Powerplay. Nach Chancen von Garlent und Keck (8.), war es schließlich Wilde, der mit einem lässigen Handgelenksschuss in den rechten oberen Winkel zur Führung traf (9.). In der Folge verpassten die Nordhessen es, den nächsten Treffer nachzulegen. Zunächst traf Keck nur den Pfosten (13.), dann schoss Valenti aus bester Position über den Kasten (15.). Es benötigte als ein weiteres Powerplay, in welchem Valenti schließlich kurz vor Ablauf der Strafe gegen die Steelers aus angestammter Position per Schlagschuss traf (20.). Den Schlusspunkt des Drittels setzten aber die Steelers, welche bei angezeigter Strafe gegen die Huskies verkürzten (20.). 

Sah es im Anfangsdrittel noch anders aus, ging der Mittelabschnitt eindeutig an die Gäste. Zunächst verpassten sie mit einem Distanzschuss von Sturm (21.) und einem Abschluss von Kanya (25.) noch den Ausgleich, belohnten sich aber in der 26. Minute mit einem Treffer von Jiranek für die Anfangsminuten (26.). Die Schlittenhunde kämpften sich in den Minuten rund um das Powerbreak wieder in die Partie, die erneute Führung konnten sie jedoch nicht erzielen. Stattdessen waren es die Bietigheimer, die ihrerseits ein Powerplay zur eigenen Führung nutzen konnten (36.). Auf der Gegenseite hatte Wilde die Chance auf die direkte Antwort, Mnich konnte seinen Schuss allerdings mit seinem rechten Schoner abwehren (37.). In der 39. Spielminute konnte Fischer einen Rebound aus kurzer Distanz verwerten und sorgte für die Blau-Weißen so für einen 2:4-Rückstand zur zweiten Pause.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts verhinderte Maurer mit einer starken Parade gegen Dugan einen noch höheren Rückstand (42.). Im Anschluss wurden die Schlittenhunde wieder zur offensiv aktiveren Mannschaft, wobei die wirklich zwingenden Chancen über Weite Strecken ausblieben. So war auch der Anschlusstreffer in der 49. Minute eher einer aus der Kategorie „Erarbeitet“: Unter Bedrängnis brachte Mieszkowski die Scheibe in den Slot, wo wiederum Braun den Puck zum 3:4 versenken konnte. Die Huskies drängten auf den Ausgleich, mussten sich jedoch genau in dieser Phase abermals in Unterzahl beweisen. Nach Ablauf der Strafe gegen die Gastgeber fiel der Ausgleichtreffer aber dennoch: Zunächst traf Valenti zwar nur das Gestänge, Garlent sorgte aber nur Sekunden später für den umjubelten Ausgleichtreffer. In den Schlussminuten sprachen die Schiedsrichter noch Strafen gegen beide Teams aus und sorgten so dafür, dass beide Teams phasenweise in Überzahl agieren durften. Die wohl beste Gelegenheit hatten die Steelers, welche Maurer jedoch sehenswert zu entschärfen wusste (59.).

In der Verlängerung vergaben die Gäste zunächst einen Zwei-auf-Null-Konter, konnten Sekunden später durch Preibisch dennoch den Siegtreffer erzielen (62.).

 

Tore: 

1:0 Wilde (PP – Benson, Garlent – 9. Min.)

2:0 Valenti (PP – Schütz, Daugavins – 20. Min.)

2:1 Dugan (Racuk – 20. Min.)

2:2 Jiranek (McNeely, Dugan – 26. Min.)

2:3 Preibisch (PP – Eckl – 36. Min.)

2:4 Fischer (Eckl, Jiranek – 39. Min.)

3:4 Braun (Mieszkowski – 49. Min.)

4:4 Garlent (Schütz, Wilde – 55. Min.)

4:5 Preibisch (GWG – McNeely – 62. Min.)

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