Spielbericht

Entscheidung vertagt: Huskies unterliegen Weißwasser in Spiel 5

Am Freitagabend bot sich den Huskies die erste Gelegenheit, ins Halbfinale einzuziehen. Die Schlittenhunde gingen durch Keck und Valenti mit 2:0 in Front, die Gäste verkürzten im Powerplay und kamen kurz vor Ende des Mittelabschnitts zum Ausgleich. Zu Beginn der zweiten Verlängerung verwandelte Scheidl in Unterzahl einen Konter zum Sieg der Füchse.

Die Huskies erwischten den besseren Start in die Partie. Früh holte Hoelscher eine Überzahlsituation für sein Team heraus, welches trotz einer guten Chance von Turgeon (5.) aber ungenutzt blieb. In der 11. Spielminute hielt Hoelscher die Scheibe noch gerade so im Offensivdrittel, legte schließlich vom linken Flügel quer auf Keck, welcher aus kurzer Distanz zur verdienten Führung verwandeln konnte. In der Folge konnten sich auch die Gäste erstmals in der Offensive festsetzen, brachten Maurer jedoch kaum in Bedrängnis. Stattdessen schnupperten die Nordhessen nochmal am zweiten Treffer, Turgeon verpasste jedoch per Bauerntrick (17.) und Weidner mit einem Abschluss aus kurzer Distanz (19.).

Auch im Mitteldrittel gingen die ersten Chancen auf das Konto der Gastgeber. Direkt nach Wiederbeginn traf Garlent aus aussichtsreicher Position nur die Schulter des Füchse-Goalies (21.), einen Schuss von Keck aus rechter Position konnte Morrone kurz darauf mit dem Blocker parieren (23.). Den zweiten Treffer bescherte schließlich die dritte Reihe um Braun, Weidner und Valenti – Letzterer schließlich aus kurzer Distanz der Torschütze (27.). Nach dem Powerbreak durften die Gäste erstmals in Überzahl agieren und konnten dieses in Person von Nieleck auch umgehend nutzen (29.). Die Huskies hingegen verpassten die direkte Antwort: Keck verfehlte das Tor nach Vorarbeit von Schützt knapp (33.) und auch eine weitere Druckphase der dritten Reihe wurde nicht mit dem dritten Treffer belohnt (36.). Stattdessen schlugen erneut die Gäste zu. Gerade hatten die Schlittenhunde eine Überzahlsituation überstanden, da kam Hjorth vom rechten Flügel zum Abschluss und der Puck rutschte zum 2:2 über die Linie (39.).

24:1 zu Gunsten der Huskies war das Torschussverhältnis im dritten Abschnitt, hinzu kamen zwei Überzahlsituationen, erneut in Führung gehen konnten die Nordhessen trotzdem nicht. Dem vermeintlichen Siegtreffer am nächsten kam Hoelscher als er in der 50. Minute lediglich das Gestänge gleich doppelt traf. Den Gästen aus der Lausitz gelang es lediglich rund um die 54. Spielminute, sich ihrerseits im Offensivdrittel festzusetzen. Schlussendlich bedeuteten die torlosen 20 Minuten eine weitere Verlängerung.

Auch in der ersten Verlängerung hatten die Hausherren die besseren Chancen. Gleich zwei gemeinsame Konter ließen Keck und Mieszkowski ungenutzt (61., 79.). Maurer hingegen durfte sich in der 79. Spielminute bei einem Schuss von der linken Seite auszeichnen. Eine Minute vor Ende musste Broda wegen Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen – Powerplay für die Huskies! Sekunden vor Ende der ersten Verlängerung war Morrone geschlagen, Garlent hatte das fast leere Tor vor sich, traf aber nur das Außennetz (80.).

Die Schlittenhunde begannen die zweite Verlängerung mit noch knapp einer Minute Powerplay. Dort kamen aber nicht die Nordhessen zum Siegtreffer, sondern die Gäste: Scheidl verwandelte in Unterzahl einen Konter und sorgte so für die Entscheidung in Spiel 5.

 

Tore: 

1:0 Keck (Hoelscher – 11. Min.)

2:0 Valenti (Braun – 27. Min.);

2:1 Nieleck (PP – Broda – 29. Min.)

2:2 Hjorth (29. Min.)

2:3 Scheidl (GWG – SHG – 81. Min.)

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