Foto: Christine Vincon / DEL2
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GegnerchECK: Eisbären Regensburg

Am morgigen Sonntag heißt es wieder Eishockeyzeit in Kassel! Um 17:00 Uhr empfangen unsere Jungs die Eisbären Regensburg zum dritten Schlagabtausch der laufenden Spielzeit.

Die Eisbären stehen aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Mit 40 Zählern sind sie dabei punktgleich mit Bietigheim (Platz 7), Düsseldorf (9.) und Ravensburg (10.). Das Mittelfeld der Liga war um Weihnachten herum selten so eng beieinander. Platz 6 (Weißwasser, 41 Punkte) und Platz 11 (Weiden, 3 Punkte) trennen lediglich drei Zähler. Den Eisbären, die zuletzt mit fünf punktlosen Auftritten in Folge ihre längste Niederlagenserie der laufenden Spielzeit erdulden mussten, sitzt die Konkurrenz eng im Nacken. Bei der guten Platzierung profitiert das Team von Cheftrainer Peter Flache von einem sehr stabilen Saisonstart. Bis Mitte November wurden nie mehr als zwei Partien in Folge verloren. Vor allem auf den stabilen Abwehrverbund um den glänzend aufgelegten Goalie Jonas Neffin stützt sich der Erfolg der Donaustädter. Neffin wurde sowohl im September als auch im Oktober zum „Spieler des Monats“ der DEL2 ausgezeichnet. 

In den vergangenen Wochen könnte man die Form der Mannschaft wohl als „wellenförmig“ beschreiben. Vier Niederlagen ab dem 21. November folgten vier Siege. Die bis dato längste Siegesserie wechselte sich nun mit der bereits erwähnten „Schwächephase“ ab. Gegen Freiburg, Ravensburg, Krefeld, Düsseldorf und Landshut wurde nichts Zählbares mitgenommen. Das Torverhältnis lag in dieser Phase bei 9:22. Regensburg steht um den Jahreswechsel vor fordernden Aufgaben. In Landshut startete am Freitag die Auswärtstour durch das Führungsquartett der DEL2-Tabelle. Nach dem Gastspiel in Nordhessen müssen die Eisbären in Rosenheim und Krefeld antreten. Das Programm um den Jahreswechsel könnte leichter sein.

Gegen die Huskies mussten sich die Oberpfälzer zuhause knapp geschlagen geben, konnten auswärts jedoch den bis dato ungeschlagenen Huskies die erste Heimniederlage zufügen. Dem 1:2 in der heimischen Donau-Arena folgte ein 3:2 Auswärtssieg am 14. November in Kassel. Ex-Husky Corey Trivino drückte dem Spiel in der Probonio Arena mit einem Tor und einer Vorbereitung einmal mehr seinen Stempel auf. Der aktuelle Topscorer der Regensburger hadert allerdings mit seiner, wie er selbst sagt, „schrecklichen“ Plus/Minus-Bilanz von -17. „Das will ich bis Saisonende auf alle Fälle umdrehen“ sagte der Eisbären-Spielmacher unlängst. Um dem mitunter immer noch, vor allem im Spiel Fünf-gegen-Fünf, ausbaufähigen Offensivspiel frische Impulse zu geben, wurden von Flache unlängst Änderungen an den Formationen vorgenommen. Dabei bildete Trivino eine reine Importreihe mit Alex Berardinelli und Jeremy Bracco. Für Bracco wird es das erste Aufeinandertreffen mit den Schlittenhunden sein. Der 28-jährige US-Kanadier wurde Ende November nachverpflichtet. Mit 12 Scorerpunkten (4 Tore) in 13 Spielen erwies sich der 2015er Zweitrunden-Draftpick der Toronto Maple Leafs als unmittelbare Verstärkung.

Das Offensivspiel, dass sich über die Saison gesehen generell weiterentwickelt hat, steht und fällt mit der Effizienz der Stürmer vor dem Tor. Sie müssen ihre Chancen nutzen. „Wir haben keine Tormaschine, also müssen wir bereit sein, Spiele 1:0 oder 2:1 zu gewinnen mit unserem Kader zurzeit“ wird Peter Flache in der Eishockeynews zitiert. Der Coach hofft aktuell auf die Rückkehr von David Morley, der als Kreativspieler fehlt. Auch die Einsätze von Jakob Weber, mit neun Scorerpunkten punktbester Verteidiger, und dem zu Saisonbeginn als starker Torjäger in Erscheinung getretene Stürmer Constantin Ontl sind noch fraglich. Verteidiger Nick Mähler ist derweil mit der U20-Nationalmannschaft im Einsatz. 

Regensburg hat das beste Unterzahlspiel der Liga. 86,6% gekillte Penaltys sind ein starker Wert. Das Überzahlspiel ist mit einer Erfolgsquote von 18,1% Ligadurchschnitt. Auch bei den Special Teams bildet sich also die Diskrepanz zwischen dem sehr guten Defensivspiel und den Schwierigkeiten, Torchancen zu kreieren, ab. Bester Powerplay-Torjäger ist Ex-Husky Pierre Preto mit vier Treffern. Beim Anspiel verlieren die Regensburger häufiger die Scheibe, als dass sie sie erobern (47,8%). Lediglich Trivino kann eine positive Bully-Bilanz vorweisen (53%). Die Eisbären sind mit insgesamt 228 Strafminuten das drittfairste DEL2-Team. Ein weiterer positiver Wert: 4291 Zuschauer verfolgen im Schnitt die Heimspiele der Eisbären in der Donau-Arena und sorgen für eine tolle Atmosphäre. 

Seid dabei, wenn unsere Schlittenhunde den nächsten Heimsieg einfahren wollen und sichert euch noch die letzten Sitzplatz-Tickets unter tickets.kassel-huskies.de oder über unseren Zweitmarkt in der Huskies-App. Wir freuen uns auf euren Besuch. Das Spiel kann außerdem bei Sporteurope.TV verfolgt werden.

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