Huskies ohne Punkte in der Lausitz
Am Sonntagabend waren die Huskies in Weißwasser zu Gast. Im Anfangsdrittel brachte Wilde die Schlittenhunde in Front, Rutkowski erhöhte schließlich im Mitteldrittel nach starker Vorarbeit von Münzenberger und Garlent. Im Schlussdrittel waren hingegen die Gastgeber fünffach erfolgreich und sicherten sich so ihrerseits die drei Punkte.
Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab, wenngleich die Physis in den ersten Minuten bereits hoch im Kurs stand. Dementsprechend lange dauerte es auch, ehe die Torhüter zum ersten Mal in Bedrängnis kamen. In der 8. Spielminute kam Weidner aus kurzer Distanz zum Abschluss, Morrone konnte die Scheibe aber sichern. Chancenlos war der Füchse-Goalie dann wenige Minuten später: Ein Distanzschuss von Wilde, eigentlich auf das rechte Eck gezielt, wurde von einem Füchse-Verteidiger so abgefälscht, dass der Puck im linken oberen Eck landete (11.). Auf der Gegenseite konnte Theodore mit einem Abschluss aus guter Position (12.) sowie D’Aoust, welcher von links vor den Kasten zog (18.), Shilin nicht überwinden - die Huskies nahmen die knappe Führung mit in die Kabine.
Kurz nach Wiederbeginn konnte Wilde einen Pass der Füchse in der neutralen Zone abfangen, zog ins Offensivdrittel, konnte Morrone mit seinem Schuss aufs rechte obere Eck aber nicht überwinden (21.). Nachdem die Nordhessen die erste Unterzahlsituation des Spiels überstanden hatten, folgte der zweite Treffer: Münzenberger spielte einen tiefenpass auf Garlent, welcher einen Fuchs ins Leere gleiten ließ und quer auf Rutkowski legte, welcher wiederum nur noch einschießen musste. In ihrem zweiten Powerplay des Abends agierten die Füchse deutlich gefährlicher, kamen aber erneut nicht zum Torerfolg, auch weil Shilin eine Einzelaktion von Hjorth entschärfen konnte (33.). Auch drei Minuten später blieb der Huskies-Goalie gegen einen Alleingang von Nieleck Sieger und sicherte seinem Team so die 2:0-Pausenführung.
Die Tore für die Gastgeber fielen schließlich im Schlussdrittel. In der 47. Minute konnte Breitkreuz nach Vorarbeit des omnipräsenten Nielecks Shilin erstmals überwinden, während Benson kurz darauf auf der Gegenseite aus guter Position die Antwort verpasste (51.). In der Folge entglitt den Schlittenhunden die Partie: Zuerst glich Breitkreuz im Powerplay aus (53.), Theodore brachte die Füchse eine Minute später gar in Front (54.). Zwei weitere Treffer ins leere Tor (58., 59.) sorgten schließlich für eine 2:5-Auswärtsniederlage.
Tore:
0:1 Wilde (Benson, Daugavins – 11. Min.)
0:2 Rutkowski (Garlent, Münzenberger – 29. Min.)
1:2 Breitkreuz (Nieleck – 47. Min.)
2:2 Breitkreuz (PP – Scheidl – 53. Min.)
3:2 Theodore (Broda – 54. Min.)
4:2 D’Aoust (ENG – Anders – 58. Min.)
5:2 Broda (ENG – Havlena – 59. Min.)