Foto: Julia Peter / DEL2
Spielbericht

Laßmann mit einzigem Treffer: Huskies mit 1:4-Testspielniederlage in Dresden

Die Kassel Huskies haben ihr viertes Testspiel der laufenden Vorbereitung verloren. Am Sonntagabend unterlag das Team von Cheftrainer Petteri Väkiparta bei den aus der PENNY DEL abgestiegenen Dresdner Eislöwen mit 1:4. Im Tor der Huskies begann Philipp Maurer.

Die Gastgeber erwischten den aktiveren Start in die Partie. Bereits in der ersten Spielminute prüfte Riedl Maurer, der auch wenig später gegen einen wuchtigen Abschluss von MacKinnon zur Stelle war (3.). Auch in der Folge erspielten sich die Eislöwen ein Chancenplus. Tylor Spink (8.) und Granz (13.) scheiterten am Kasseler Schlussmann. Auf der Gegenseite verbuchte Mieszkowski in der zehnten Minute einen der ersten Abschlüsse der Huskies. Die Arbeit für den Torhüter der Huskies wurde nicht weniger: Nach einem Puckverlust im eigenen Drittel musste Maurer gegen Fox erneut eingreifen (15.), ehe Bartuli und Nijenhuis nach ersten Nicklichkeiten auf die Strafbank mussten. Auch Ahlroth fand kurz vor Drittelende seinen Meister in Maurer (18.). O'Donnell setzte auf der Gegenseite einen verdeckten Abschluss am Dresdner Tor vorbei (19.). Somit ging es trotz des Chancenplus der Gastgeber torlos in die erste Pause.

Nach Wiederbeginn benötigten die Eislöwen allerdings nicht lange, um eben dieses Chancenplus auch auf die Anzeigetafel zu bringen. LeBlanc traf in der 22. Minute mit einem Schuss unter die Latte zum 1:0. Wenig später wurde es turbulent vor dem Tor der Nordhessen: Zunächst traf Karlsson den Pfosten, kurz darauf brachte er die Scheibe aus der Distanz erneut auf das Tor, wo Fox den Rebound zum 2:0verwertete (25.). Nur Augenblicke später verhinderte der Pfosten bei einem Abschluss von Hendreschke einen weiteren Gegentreffer. Ein anschließendes Dresdner Powerplay überstanden die Huskies zwar schadlos, doch unmittelbar nach Ablauf der Strafe gegen Weidner erhöhte Fox nach Zuspiel von LeBlanc aus dem Slot auf 3:0 (28.). Die Gastgeber blieben auch weiterhin das gefährlichere Team. Maurer war unter anderem gegen Knobloch (32.), Suvanto (35.) und MacKinnon (36.) zur Stelle. In der Schlussphase des Mittelabschnitts kamen die Huskies offensiv jedoch besser zur Geltung und erarbeiteten sich ihr erstes Powerplay (38.). O'Donnell und Bartuli kamen in Überzahl zu Abschlüssen, ehe die Blau-Weißen kurz vor der Pause belohnt wurden: Wilkie spielte quer auf Laßmann, der die Scheibe kontrollierte und zum 1:3 im rechten Eck versenkte (40.).

Mit Schwung kamen die Huskies aus der zweiten Pause. Afonin fing in der 42. Minute einen Dresdner Aufbaupass ab, Wilkie verpasste anschließend jedoch den Anschlusstreffer. Auch O'Donnell sorgte mit einer nicht voll getroffenen Direktabnahme für Gefahr (47.). Ein weiteres Kasseler Powerplay ab der 48. Minute blieb anschließend ungenutzt. Auf der Gegenseite machten es die Eislöwen in ihrem nächsten Überzahlspiel besser: Nach einem Tip von Ahlroth blieb die Scheibe zunächst am Pfosten liegen, ehe Nijenhuis am schnellsten reagierte und zum 4:1 einschob (53.). Maurer verhinderte unmittelbar danach mit einer starken Parade gegen Buschbeck den nächsten Gegentreffer. Fast im direkten Gegenzug setzte Dumont zu einem Alleingang an, wurde jedoch von Bergner gestoppt (53.). Auch in der Schlussphase blieb Maurer gefordert und parierte unter anderem einen Nachschuss von Ahlroth (55.). Ein letztes Powerplay der Huskies in den Schlussminuten brachte keine Ergebniskorrektur mehr, sodass es beim 4:1 für die Dresdner Eislöwen blieb.

 

Tore: 

1:0 LeBlanc (Andres – 22. Min.)

2:0 Fox (Karlsson, Tyl. Spink – 25. Min.)

3:0 Fox (Tyl. Spink, LeBlanc – 28. Min.)

3:1 Laßmann (PP – Wilkie – 40. Min.)

4:1 Nijenhuis (PP – Ahlroth, Helewka – 53. Min.)

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