Mit Matchpucks nach Bietigheim: Huskies besiegen Steelers in Spiel 5
2:2 stand es in der Halbfinalserie gegen die Steelers bevor am heutigen Freitagabend Spiel 5 in der Probonio Arena anstand. Die Gäste gingen früh in Führung, Valenti und Wilde drehten die Partie jedoch noch vor Ende des ersten Drittels. Dank einer starken Defensivleistung ließen die Schlittenhunde keinen weiteren Gegentreffer mehr zu, Mieszkowski sorgte mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung.
Die Gäste starteten schwungvoll in die Partie. Bereits in der ersten Spielminute zwangen sie Maurer zu einer ersten spektakulären Parade. Auf der Gegenseite setzte sich Valenti gegen zwei Verteidiger durch, konnte Schmidt aber nicht überwinden (4.). Erstmals einen der Torhüter überzwangen schließlich die Steelers: In der 9. Minute kam Uplegger von der linken Seite zum Abschluss und traf unter die Latte zur Führung. Das 0:2 verhinderte Maurer gegen Dugan einige Minuten später (12.). Anschließend drängten die Huskies zunehmend auf den Ausgleichtreffer. Während Garlent zunächst noch vom linken Flügel nur den Pfosten traf, war es ein Distanzschuss von Valenti, welcher an Freund und Feind vorbei flach ins Tor rutschte (16.). Sekunden vor Drittelende folgte gar noch der zweite Treffer der Nordhessen: Daugavins hielt die Scheibe lange, über Detsch landete sie schließlich bei Wilde und der traf per Direktabnahme zum 2:1 (20.).
Auch im Mittelabschnitt waren die Huskies in den Anfangsminuten offensiv aktiver. Dem dritten Tor am nächsten war dabei Benson, welcher in der 24. Spielminute lediglich die Latte traf. Auch ein Abschluss von Münzenberger aus dem Slot (27.) sowie ein Bauerntrickversuch von Turgeon (30.) sorgten für Gefahr vor dem Tor der Steelers. Die Gäste fanden ihrerseits erst mit einem eigenen Powerplay wieder so wirklich den Weg in die Offensive. Diese Überzahlsituation hatte es dafür umso mehr in sich, Maurer und seine Vorderleute überstanden diese jedoch schadlos. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts bekamen auch die Schlittenhunde ein Powerplay zugesprochen, Daugavins traf sogar noch die Latte, es ging aber ohne weitere Tore in die zweite Pause.
Noch immer im Powerplay verpassten die Huskies zu Drittelbeginn ihr drittes Tor. Zunächst ließ Schmidt einen Schlagschuss von Valenti prallen, Benson verpasste aber den Rebound (41.), dann konnten die Gäste eine weitere Direktabnahme von Valenti blocken (42.). Der Druck der Bietigheimer nahm in der Folge merklich zu, ihre Endstation hieß allerdings regelmäßig Philipp Maurer. Der Torhüter parierte gegen Schüle (45.), den freistehenden Dugan (49.) sowie Kemp aus dem Slot (50.) mehrmals überragend. Kurz darauf bekam Maurer bei einem Abschluss von Fonstad Unterstützung von seinem Außenpfosten (53.). Auch wenn die Steelers weiterhin druckvoll agierten, kamen sie, außer mit Abstrichen bei einem Schuss von Reisnecker (58.), dem Ausgleichstreffer nicht mehr näher als bei besagtem Pfostenschuss. In der Schlussminute sorgte Mieszkowski schließlich mit einem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung in Spiel 5 und damit den Matchpuck für die Nordhessen am Sonntag.
Tore:
0:1 Uplegger (Eckl, Schüle – 9. Min.)
1:1 Valenti (Münzenberger, Weidner – 16. Min.)
2:1 Wilde (Daugavins, Detsch – 20. Min.)
3:1 Mieszkowski (ENG – Garlent – 60. Min.)