Spielbericht

Torfestival am Dienstagabend: Huskies schlagen Füchse mit 8:4

Nur 48 Stunden nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen die Krefeld Pinguine empfingen die Kassel Huskies am heutigen Abend die Lausitzer Füchse in der Probonio Arena. In einem torreichen Spiel, bei dem beide Mannschaften immer wieder das Momentum wechselten, setzten sich die Hausherren schließlich mit 8:4 (5:2/0:2/3:0) durch und garantierten den 3.864 Zuschauern beste Unterhaltung für den Eintrittspreis. Hunter Garlent zeichnete sich erneut durch drei Vorlagen aus, während Maciej Rutkowski seinen ersten Doppelpack im Huskies-Dress schnürte.

Und gleich das erste Drittel hatte es mächtig in sich. Zwar waren es die Füchse, die durch Adam Brady den ersten Treffer des Abends markierten (5.), doch in der Folge spielten nur noch die Gastgeber. Bode Wilde glich keine zwei Minuten später aus und brachte den Huskies-Schlitten auf Geschwindigkeit (7.). Turgeon drehte die Partie kurz darauf im Powerplay (13.), ehe Kapitän Jake Weidner – allein auf weiter Flur – auf 3:1 stellte (14.). Doch damit nicht genug: Mitch Hoelscher vollendete eine herrliche Kombination über Benson und Garlent zum 4:1 (16.), ehe Maciej Rutkowski mit einem Sonntagsschuss aus der Drehung gar Treffer Nummer fünf erzielte (17.). Kurz vor Drittelende erzielte Broda zwar noch den Treffer zum 5:2, doch an Spannung war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken.

Das änderte sich dann aber plötzlich im zweiten Drittel. Der Schwung vom Start war verpufft, und die Huskies waren in den Verwaltungsmodus abgetaucht. Die Gäste aus der Lausitz präsentierten sich charakterlich einwandfrei und kämpften mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage. Und das Engagement wurde belohnt: Erst war es Lennard Nieleck, der das 5:3 besorgte (34.), ehe Lane Scheidl im Powerplay die letzten Optimisten ins Grübeln brachte (39.).

Wie würden die Huskies reagieren? Die Nordhessen brauchten im Schlussabschnitt zwar einige Minuten, machten dann aber zeitnah endgültig den Deckel drauf. Keck besorgte im Konter das 6:4 (46.), ehe Rutkowski seine Mannschaft mit dem 7:4 endgültig auf die Siegerstraße brachte (48.). Den Schlusspunkt setzte Turgeon, der einen Schlenzer von Bodnarchuk zum 8:4-Endstand abfälschte.

 

 

Tore: 

0:1 Brady (Scheidl – 5. Min.)

1:1 Wilde (Benson, Garlent – 7. Min.);

2:1 Turgeon (PP – Garlent – 13. Min.)

3:1 Weidner (Braun – 14. Min.);

4:1 Hoelscher (Garlent, Benson – 16. Min.)

5:1 Rutkowski (17. Min.);

5:2 Broda (Jahnke, Nieleck – 20. Min.)

5:3 Nieleck (Stowasser – 34. Min.);

5:4 Scheidl (PP – 39. Min.)

6:4 Keck (46. Min.);

7:4 Rutkowski (Schams – 48. Min.)

8:4 Bodnarchuk (Keck – 56. Min.)

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