Zweiten Sieg erkämpft: Huskies gewinnen auch in Weißwasser
Zum zweiten Spiel der Serie gegen die Lausitzer Füchse waren die Huskies am Freitagabend in Weißwasser zu Gast. Nach einem torlosen Anfangsdrittel, brachte Wilde die Schlittenhunde kurz nach Wiederbeginn in Front. Im Schlussabschnitt glichen die Füchse zunächst aus, doch Garlent sorgte für den erneuten Führungstreffer, welcher dank eines aufopferungsvollen Kampfes in den Schlussminuten das letzte Tor des Abends blieb.
Beide Teams starteten zunächst schwungvoll in die Partie. Bereits in der zweiten Spielminute konnte Braun einen Distanzschuss gefährlich abfälschen, die Füchse konnten die Scheibe jedoch bereinigen und kamen kurz darauf in Person von Dosch selbst zum ersten gefährlichen Abschluss (3.). Kurz vor dem Powerbreak gelang es den Gastgebern als erstes Team sich für einen längeren Zeitraum im Offensivdrittel festzusetzen, die Nordhessen überstanden die Situation aber schadlos (10.). In der 15. Minute kamen die Gäste gleich zweimal gefährlich zum Abschluss: Zuerst parierte Maurer stark gegen Brady, dann traf Dosch aus einem Konter heraus lediglich den Außenpfosten, wodurch die Partie ohne Tore in die erste Pause ging.
Die Schlittenhunde erwischten den deutlich besseren Start in den Mittelabschnitt. Zunächst rettete Morrone zweimal in höchster Not (22.) und war dann doch geschlagen: Hoelscher behauptete die Scheibe gegen zwei Füchse an der Bande, Bartuli und Rutkowski spielten schließlich Wilde frei und dieser traf unter die Latte zur Führung (23.). Inmitten zahlreicher Abschlüsse der Huskies, hatten die Füchse einige Minuten später ihre bis dahin beste Chance des Drittels, welche Jahnke mit einem zu zentralen Schuss auf Maurer aber vergab (27.). Die zweite gute Chance folgte einige Minuten später als Broda in Überzahl per Rückhand den Kasten verfehlte (36.). Im selben Überzahlspiel der Sachsen kam Weidner beinahe zum 2:0: Alleine tauchte er vor Morrone auf, drückte den Puck mit der Rückhand auch über die Linie, doch Morrone hatte den Puck bereits mit dem Schoner abgedeckt, weswegen der vermeintliche Treffer nicht zählte (37.). Auch nach Bemühung des Videobeweis revidierten die Schiedsrichter ihre Entscheidung nicht.
Im Schlussabschnitt waren die Visiere zunächst weit offen. Während in der 44. Minute Garlent nur den Pfosten traf, nutzten die Füchse ihrerseits einen Fehlpass in Person von Broda eine Minute später zum Ausgleichstreffer (43.). Kurz nachdem die Schlittenhunde ihre erste und einzige Überzahlsituation des Abends ungenutzt ließen, traf Nieleck auf der Gegenseite ebenfalls den Pfosten (52.). Dieser Pfostentreffer war aus Sicht der Westsachsen besonders unglücklich, denn praktisch im Gegenzug verloren sie hinter ihrem eigenen Tor die Ordnung, Garlent stand goldrichtig und traf aus kurzer Distanz zur erneuten Führung für die Nordhessen (52.). Die Schlussminuten waren geprägt von einem aufopferungsvollen Kampf der Huskies in ihrer eigenen Zone, der ihnen schlussendlich mit zum zweiten Sieg der Serie verhalf.
Spiel 3 folgt nun am Sonntag ab 17:00 Uhr in der Probonio Arena,
Tore:
0:1 Wilde (Rutkowski, Bartuli – 23. Min.)
1:1 Broda (45. Min.)
1:2 Garlent (Turgeon, Benson – 52. Min.)