Sven Valenti
Zur Saison 26/27 wird Sven Valenti das Amt des Co-Trainers der Kassel Huskies übernehmen. In seiner Spielerlaufbahn absolvierte Valenti insgesamt 603 Spiele für die Schlittenhunde - nur drei Akteure kamen bisher auf mehr Einsätze. Aus Bad Tölz, dem Geburtsort seines Sohnes Yannik, wechselte der Verteidiger im Jahr 2001 erstmals nach Kassel. Nach zwischenzeitlich vier Spielzeiten in Essen sowie in Weißwasser schloss sich Valenti im Jahr 2011 wieder seinen Schlittenhunden an und verhalf diesen 2014 maßgeblich zum Aufstieg. Unvergessen blieb dabei sein später Ausgleichstreffer im direkten Duell am letzten Spieltag gegen die Füchse Duisburg, welcher den Huskies die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sicherte. Nach der gewonnenen DEL2-Meisterschaft 2016 verkündete der Verteidiger sein Karriereende. Während der Saison 17/18 kam er noch zu einem symbolischen Einsatz, um noch einmal mit seinem Sohn Yannik gemeinsam als Huskies auf dem Eis stehen zu können. Erste Coaching-Erfahrung sammelte Sven Valenti bereits während seiner letzten Profi-Jahre als Assistenztrainer der U19 der EJK. Von 2017 bis 2022 war er schließlich Cheftrainer verschiedener Jugendmannschaften der Jungadler Mannheim, ehe er zur Saison 22/23 nach Kassel zurückkehrte. In dieser Saison gelang ihm zunächst als Co-Trainer, dann zwei Spielzeiten als Cheftrainer der U20 jeweils der Klassenerhalt in der DNL2.